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Pois |
Pois (aus der Sprache der Maori aus Neuseeland) bedeutet Bälle. Die Maori haben zwei Bälle an Schnüren befestigt und diese Pois dann bei rituellen Tänzen geschwungen. Der Poi-Dance (auch Poi-Swinging oder Twirling) läuft stets in fließenden rhythmischen Bewegungen ab und variiert von langsam und andächtig (Trance) bis sehr schnell. Je schneller die Pois geschwungen werden, umso eindrucksvoller werden die visuellen Effekte.
Poi-Dance verbindet Tanz, Spiel, Koordinationstraining, Meditation, Muskeltraining, Trance, Integrationstraining und Performance. Beim Pois spielen werden die linke und rechte Gehirnhälfte gleichzeitig gefordert (rechts: rhytmische Bewegungen, links: serielle und logische Abläufe).
Mit den Pois erzielen die Künstler oder Artisten bei jeder Show meist großes Aufsehen.
Es gibt auch Artisten, die mit einer Hand zwei Pois kontrollieren können.
Dazu gehört natürlich viel Übung.
Beim Spielen wird in jeder Hand ein Poi um den Körper geschwungen. Grundsätzlich gibt es eine unbegrenzt Anzahl an Figuren.
Anfänger können innerhalb kurzer Zeit die grundlegenden Parallelschwünge erlernen.
Heutzutage werden auch batteriebetriebene leuchtende Bälle (Glowballs), mit Sand gefüllte Gewichtssäckchen oder Feuerbälle verwendet. Kiwido Pois bestehen aus einer Schnur mit Lederschlaufe, einem Gewichtssäckchen und daran befestigten langen bunten Schleifen. Durch die langen Schleifen wirken die Bewegungen im Poi-Dance besonders faszinierend. Für Training in beengten Räumen können die Schleifen auch ganz einfach abgenommen werden (Druckknöpfe).
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